Startseite
Veranstaltungskalendar
Lesezeichen

Symposium "MITeinander in der Schule"

Verstehen - Vertrauen - Verbinden

Aus der Schulentwicklungsforschung gibt es zahlreiche Beiträge zur Herausforderung und zum Nutzen von Teamarbeit imLehrerberuf. Die Art, wie miteinander umgegangen wird, trägt maßgeblich zur Entwicklungsperspektive einer Schule bei. Schüler lernen von sozialen Vorbildern. Sie haben ein gutes Gespür für die Atmosphäre und die Dialogqualität der Lehrenden untereinander und richten ihr Verhalten danach aus.

Wenn wir uns einlassen auf ein neues WIR in der Schule, profitieren Lehrer und Schüler von der schöpferischen Kraft und der Kreativität, die auf Verständnis, Vertrauen und Verbundenheit beruhen. Lehren und Lernen wird möglich, weil wir uns aufgehoben fühlen.

Das Symposium "MITeinander in der Schule" möchte zur Diskussion anregen und Impulse für eine lebendige, starke Lehrer- und Schulgemeinschaft geben.

In den Vorträgen und Workshops wird thematisiert, welche Ausstrahlung ein "MITeinander" im Kollegium auf Lehrer und Schüler haben kann. Bewusstsein für gemeinsames Wachstum, Kultur und eine lebendige Gemeinschaft in Bildungseinrichtungen, ob in Schulen, Kindergärten, Weiterbildungsinstituten oder Hochschulen, darf entstehen und gelebt werden.

 

 Informationen zum Programmablauf - 09.03.2015:

09:00 Uhr

Begrüßung

09:15 Uhr

Impulsvortrag: "MITeinander in der Schule"
Referent: Otto Herz 

09:45 Uhr

Impulsvortrag: "Mut zum Aufbruch! - Ein Paradigmenwechsel"
Referentin: Margret Rasfeld

10:15 Uhr

Kaffeepause    

10:45 Uhr

Workshopvorstellung

11:00 Uhr

Parallelworkshop 1:
"
Schule im Aufbruch in der Praxis"
Referentin: Margret Rasfeld

Parallelworkshop 2:
"Kommunikation - Spiegel des Miteinander"
Referent: Andreas Dorsch

13:00 Uhr

Mittagessen

14:00 Uhr

Gemeinsame bewegte Pause
Referentin: Sabine Artelt

 

Parallelworkshop 1:
"Ein A-B-C der guten Schule"
Referent: Otto Herz

Parallelworkshop 2:
"
Verstehen-Vertrauen-Verbinden körperlich erleben"
Referentin: Helga Köhler

16:30 Uhr

Kaffeepause

16:45 Uhr

Gemeinschaftserfahrung, Reflexion und Verabschiedung

17:30 Uhr

Ende

Workshopbeschreibungen:

"Ein A-B-C der guten Schule"
In meinem A-B-C der guten Schule heißt das A: "Eine Atmosphäre der Achtung, der Anerkennung, der Akzeptanz aufbauen ...". Das F heißt: "Sich fehler-freundlich fairhalten". Das Q heißt: "Sich mit der Qualität des Quer- denkens quälen ...". Das Z heißt: "Zufriedenheit zeigen und Zuversicht immer wieder zutrauen und zumuten." Im Workshop werden alle 26 Buchstaben des deutschen A-B-C zum Anlass genommen, konkretes Pädagogisches Handeln einerseits anzuregen und andererseits auf SINN-haftigkeit und Umsetzungs-Möglichkeit zu reflektieren.

"Schule im Aufbruch in der Praxis"
Was wirklich zählt: Wertschätzung, Partizipation, Verantwortung, Sinn

Eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur ist ein maßgeblicher Schlüssel für Potenzialentfaltung. Lernen braucht Begeisterung. Begeisterung braucht Bedeutsamkeit. Bedeutsamkeit braucht Sinn. Wie das konkret aussehen kann, kann, wird aufgezeigt an der Ev. Schule Berlin Zentrum. Wie kommen wir aus der Angst ins Vertrauen, aus den Ketten des Gewohnten in die Vision, vom Ego in die Kraft des WIR?

"Kommunikation – Spiegelbild des MITeinander"
Zusammen arbeiten oder zusammenarbeiten? Die Art wie wir miteinander kommunizieren hat entscheidenden Einfluss auf die Kultur und das Klima in einem Kollegium und in einer Schule. Sie entscheidet über Vertrauens- oder Misstrauenskultur, über Wachstum oder Stagnation, über Lösungs- oder Problemorientierung. Einer der fünf meistgenannten Gründe von Lehrer/-innen die an einem Erschöpfungssyndrom litten, ist eine problembehaftete Kommunikation im Kollegium. Eine besondere Rolle spielen dabei nichtbeachtete Prinzipien, die hinter unserer Art der Verständigung stecken. Wenn wir uns diese Prinzipien aber zu Nutze machen, kann gesunde Kommunikation gelingen und die Kraft des MITeinander unterstützen!

"Verstehen-Vertrauen-Verbinden körperlich erleben"
Wie stehe ich? Wie stehen die anderen? Wie stehe ich zu mir, zu anderen? Traue ich mir zu nehmen, zu geben? Was habe ich zu geben, zu nehmen?
In den Worten Verstehen-Vertrauen-Verbinden werden Körperhaltungen und-bewegungen angesprochen. Die Einladung in diesem Workshop ist in diese Haltungen und Bewegungen zu gehen, um ein tieferes Verständnis zu bekommen, was für Sie Verstehen und Vertrauen bedeutet und welche Verbindung aus dieser Erfahrung entstehen kann.

 

Zielgruppen:
Lehrer und Schulleiter, Schulpsychologen, Eltern- und Schülervertreter, Kita-Leiter/-innen, Bildungseinrichtungen/Bildungsstätten, Kinder- und Jugendärzte/Gesundheitsämter/Schulamtsarzt, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Politische Vertreter/Kultusministerium, gesundheitspolitische und bildungspolitische Sprecher der Parteien, Lehrerverbände (BLLV, BRLV, Bayerischer Philologenverband), Elternverbände, Schülermitverwaltung, Kostenträger (Krankenkassen), Hochschulen (Lehrstuhl für Schulpädagogik)


Es sind derzeit keine Termine verfügbar.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir einen Termin mit Ihnen vereinbaren können.