Lehrersymposium: „Alle(s) im Blick!“

Datum/Zeit
Termin: 22.11.17
Uhrzeit: 9:30 - 15:45

„Alle(s) im Blick!“

Erfolgreicher Umgang mit verhaltensauffälligen und traumatisierten Schülern

Wer kennt sie nicht – Schüler, die in vielfältiger Weise durch ihr Auftreten den Unterricht stören und dadurch für jeden Lehrer eine große Belastung und ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor sind?

Das Symposium „Alle(s) im Blick – erfolgreicher Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern“ greift genau diese Thematik auf. Anhand von Praxisbeispielen erhalten Sie konkrete Hilfestellung, belastende Unterrichtssituationen zu erkennen und effektiv zu bewältigen.

Folgende Themenfelder werden bearbeitet:

  • Vorstellung häufiger Verhaltensauffälligkeiten und psychischer Erkrankungen im Kindes.- und Jugendalter
  • Die Integration und Potenzialentfaltung auffälliger Kinder und Jugendlicher im Unterricht und Klassenverband
  • Belastungen und Überforderungen der Lehrkraft frühzeitig erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen

In verschiedenen Vorträgen erhalten Sie umfassende, erklärende Darstellungen der genannten Problembereiche. Drei unterschiedliche Workshops geben dann die Möglichkeit, die Thematik zu vertiefen und effektive Problemlösungen für Sie zu erarbeiten.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein.

Anita Schmitt und Sabine Nasner


Informationen zum Programmablauf:

09:30 Uhr Begrüßung durch Anita Schmitt und Sabine Nasner
09:40 Uhr

Plenumsvortrag:

Dr. Ulrike Weiß „Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen“

Lehrer sind zunehmend mit den Auswirkungen von Traumata konfrontiert und müssen lernen diese zu erkennen und damit angemessen umzugehen. Schwerpunkt des Vortrages sind das Erkennen von Hinweisen auf posttraumatische Belastungsstörungen und dessen Umgang damit. Zudem zeigt Frau Dr. Weiß auf, wo Lehrerinnen und Lehrer für sich Unterstützung bekommen oder betroffene Kinder Hilfe erhalten.

10:20 Uhr Plenumsvortrag:

Jenni Leonhard „Wertschätzende Lern- und Beziehungskultur als Erfolgsfaktor für Integration und Potentialentfaltung“

Eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur ist die Basis für ein erfolgreiches Miteinander und  für eine Potenzialentfaltung jedes Einzelnen in der Schule.

Lernen braucht neben Wertschätzung auch Partizipation, Verantwortung und Sinn. Lernen braucht ein Miteinander und eine wahrhafte Beziehung. Wie das konkret aussehen kann, wird aufgezeigt an der Ev. Schule Berlin Zentrum. Wie können Menschen sich nach ihren Fähigkeiten einbringen? Wie kann Diversity und Weltoffenheit erfolgreich in der Schulgemeinschaft gelebt werden? Wie kommt es dann vom Ego zum Wir?

11:00 Uhr Kaffeepause
11:15 Uhr  Vorstellung der Workshops
11:30 Uhr Parallelworkshops:

Dr. Ulrike Weiß „Umgang mit traumatisierten und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen“

Lehrer sind zunehmend mit den Symptomen von traumatisierten und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen konfrontiert und müssen lernen, angemessen damit umzugehen. Im Workshop werden Strategien vermittelt, die Lehrerinnen und Lehrern den Umgang mit traumatisierten und verhaltensauffälligen Kindern erleichtern sollen. Dabei wird sowohl die Belastungssituation des Kindes als auch das Familiengefüge betrachtet und an Beispielen besprochen. Auf bindungstheoretische Erklärungsmodelle wird in diesem Workshop ebenfalls eingegangen.

Jenni Leonhard „Was wirklich zählt: Wertschätzung, Partizipation, Verantwortung, Sinn“

Im Workshop wird an verschiedenen Beispielen aus dem Vortrag diskutiert, wie es Wertschätzung, Partizipation, Verantwortung und Sinn im Schulalltag gelebt wird. Dabei werden die Problematiken in der Umsetzung genauso aufgezeigt wie die daraus entstehende weltoffene und mutige Haltung der Schüler. Zudem geht die Referentin auf Wunsch darauf ein, wie der Umgang mit verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen im Schulalttag der Ev. Schule Berlin Zentrum ist.

Sabine Nasner und Marc Schneider „Achtsamkeit & Selbstfürsorge – Belastung und Stress als Lehrkraft neu begegnen“

Im Workshop geht es um das Bewusstmachen eigener Merkmale, wie persönlichen Motive, Einstellungen und Bewertungen. Jene Punkte, die unter die subjektiven Stressverstärker fallen, wie perfektionistische Leistungsansprüche, innere Distanz wahren oder unangenehme Gefühle loslassen lernen. Durch die Sensibilisierung, Reflexion und Kontemplation kommt es zur achtsamen Selbstbeobachtung. Dieser Prozessbeginn kann Sie inspirieren und neue Impulse für die Arbeit an Ihrer Schule setzen.

13:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13:45 Uhr Gemeinsame bewegte Pause mit Sabine Artelt
14:15Uhr Parallelworkshops – gleiche Auswahl wie um 11:30 Uhr
15:45 Uhr  Ende der Veranstaltung.

Wir laden Sie anschließend herzlich zu einer Klinikführung ein.

Programmänderungen vorbehalten

Teilnahmegebühr:

Preis pro Person: 45,00 Euro inkl. 19 % MwSt.
Ermäßigung für Kollegien pro Person:
ab 5 Teilnehmer: 35,00 Euro inkl. 19 % MwSt.
ab 10 Teilnehmer: 30,00 Euro inkl. 19 % MwSt.
inkl. Mittagsessen, Kaffeepausen und Getränke

Das Symposium eignet sich als Fortbildung für Schulleiter/innen.

Jetzt buchen

Referenten: Dr. Ulrike Weiß, Jenni Leonhard, Sabine Nasner, Marc Schneider, Sabine Artelt

Dr. Ulrike Weiß

Details

Jenni Leonhard

Details

Sabine Nasner

Details

Marc Schneider

Details

Sabine Artelt

Details

Lade Karte ...

Veranstaltungsort
Seminarhaus der Akademie Heiligenfeld

Kategorien