21 Jun 2019

„Einführung in die Pesso-Therapie: Being in Touch“ – Interview zum Seminar mit Barbara Fischer – Bartelmann

An dem Wochenende vom 11. – 13. Oktober 2019 wird Diplom Psychologin Barbara Fischer- Bartelmann, Psychotherapeutin, internationale Lehrtherapeutin sowie Ausbilderin in der Pesso – Therapie, das Seminar „Einführung in die Pesso – Therapie : Being in Touch“ in der Akademie Heiligenfeld leiten.

Im folgenden hat Sie uns einige Fragen zu ihrem Kurs beantwortet.

Frau Fischer- Bartelmann, was kann man sich unter einer Pesso – Therapie überhaupt vorstellen?
Die Pesso-Therapie ist eine körperfokussierte Psychotherapie und daher besonders gut geeignet, wenn wir feststellen: „Reden reicht nicht!“. Durch den Einbezug von verkörperten Erinnerungen kann man sehr gut, sicher und tiefgreifend mit Trauma, präverbalen Themen und frühen Bindungserfahrungen arbeiten. Das Besondere an der Pesso-Therapie ist das Erzeugen heilender Beziehungserfahrungen, wie sie zu den entscheidenden Zeitpunkten im besten Falle hätten geschehen können. Andere Gruppenmitglieder können für den Klienten diese heilende Szene im Rollenspiel mit allen Sinnen spürbar machen. Das führt zu sehr berührenden Erfahrungen, die tief verankert werden und auch den übrigen Gruppenmitgliedern mannigfache Gelegenheiten zum positiven „Mitsurfen“ bieten.

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Fachleute, die mit Menschen arbeiten – in Therapie, Beratung, Coaching und persönlicher Begleitung. Theoretische Einführung, Demonstration, das begleitete Üben in Kleingruppen und die Reflexion des Erfahrenen erhalten gleich viel Raum. Das Lernen ist erfahrungsorientiert und bietet Raum für Selbsterfahrungselemente.

Wie kann man das im Seminar gewonnene auch im eigenen Alltag integrieren?
Am schnellsten setzen meine Trainees den Grundgedanken um, von gegenwärtig präsentierten Problemen nicht nur auf deren Entstehungsgeschichte zu schließen, sondern gezielt und klientenzentriert das Augenmerk darauf zu richten, wie es stattdessen richtig gewesen wäre. Selbst in einer rein verbalen Therapie schafft dies sehr schnell neue Perspektiven. Das Vertrauen auf das innere Wissen des Klienten und das Schaffen „heilender synthetischer Erinnerungen“ entlastet die Therapeutenrolle von positiven wie negativen Übertragungen und versorgt auch die Spiegelneuronen des Helfers mit positiven Eindrücken. Man kann einen ersten Eindruck davon bekommen, wie man das „Wissen des Körpers“ gezielt und ressourcenorientiert therapeutisch nutzen kann – als Klient, aber auch in der affektiven und körperlichen Resonanzfähigkeit des Therapeuten. Und man erlebt an sich und an anderen ganz eindrücklich die Grunderfahrung: „Untendrunter ist alles heile da“ (Erika Lützner-Lay)
Mehr Informationen und Erfahrungsberichte auf www.Pesso-Therapie.com

Bitte beachten Sie, dass dieser Kurs vom Auditorium Netzwerk für Werbemaßnahmen der Referentin sowie der Akademie aufgezeichnet wird.

Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular zum Seminar finden Sie hier.