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Identitätsfokussierte Aufstellungsarbeit – Interview mit Alexander Bauer

Vom 09.10.20 – 11.10.20 findet in der Akademie Heiligenfeld das Seminar „Identitätsfokussierte Aufstellungsarbeit“ statt. Geleitet wird die Veranstaltung von Martina Behrentroth und Alexander Bauer.

Im folgenden Interview gibt Herr Bauer Einblicke, was die Teilnehmer während des Wochenseminars erwartet und welche Methoden und Übungen zum Einsatz kommen.

 

An welche Zielgruppe genau richtet sich Ihr Seminar?

Alle, die neugierig und interessiert sind an einer persönlichen Entwicklung sowie tieferes Verständnis für spezifische persönliche Themen finden wollen.

Mit welchen Methoden arbeiten Sie in Ihrem Kurs?

Zum Einsatz kommen Genogramm- und Biographiearbeit, das fokussieren des persönlichen Themas sowie Aufstellungsarbeit (sowohl systemisch als auch idetitätsfokussiert).

Welche Übungen werden die Teilnehmer kennenlernen?

Einleitung bzw. Einführung in die spezifische Arbeitsweise zum Thema, erarbeiten und fokussieren des persönlichen Themas in einem Satz, konkrete gemeinsame  Aufstellungsarbeit mit Stellvertretern z.B. für die jeweiligen Satzelemente oder Selbstanteile; dabei behutsames begleiten des sich im Feld einstellenden Prozesses, Abschluß und Integration für den jeweils „Aufstellenden“ Teilnehmer (=TN) und der Gruppe.

Was können die Teilnehmer aus Ihrem Seminar mitnehmen?

 TN nehmen insbesondere aus dem Seminar mit:

  • Mehr Klarheit für die eigene Situation,
  • Evtl. schon konkrete Hinweise für mögliche nächste Schritte,
  • Ein bessere Verständnis für einige Aspekte der eigenen Persönlichkeit
  • Entwicklung von mehr Selbstverantwortung und Reifeanteile.

Müssen die Teilnehmer gewisse Voraussetzungen mitbringen, wenn ja welche?

Voraussetzungen für die Teilnahme sind  vor allem das Interesse am Thema sowie eine ausreichen stabile psychische Gesundheit, d.h. KEINE akute Suizidalität, KEINE floride Psychose, KEIN akuter Entzug von psychoaktiven Substanzen.

Können Sie die Fachbegriffe aus Ihrem Ausschreibungstext erläutern?

  • Biographiearbeit: das aktiv angeleitete sich mit dem eigenen Lebensweg und Gewordensein auseinanderzusetzen.
  •  Genogrammarbeit: hier wird anhand des persönlichen Familienstammbaumes nach sich evtl. wiederholenden Mustern gesehen.
  •  Aufstellungsarbeit: ist eine systemische Methode und dient als Hilfsmittel bei Fragestellungen und Problemkonstellationen.
  • Aufstellung bezeichnet ein Verfahren bei dem Personen stellvertretend für Mitglieder des Familiensystems ODER für Selbstanteile (=Syst. Aufst.) ODER Satzteile (=identitätsfokussierte Aufst.) konstellativ angeordnet (=gestellt) werden, um gewisse Muster erkennen zu können.

Wie kamen Sie zu dem Thema und wie lange beschäftigen Sie sich schon damit?

Die systemische  Aufstellungsarbeit begleitet mich nunmehr seit fast 11 Jahren und hat über eine spezifische systemische Autstellungsarbeitsausbildung dazu beigetragen sowohl individuelle Entwicklungen als auch die z.B. von Organisationen o.ä. in größeren Zusammenhängen betrachten und Lösungsansätze daraus ableiten zu können.

 

Weitere Informationen zum Seminar und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.