Kongress

Kongress der Akademie Heiligenfeld mit 1.200 Besuchern ausverkauft

Rund 1.200 Besucher haben vom 22. bis 25. Mai 2014 am Kongress „Burnout und Resilienz“ der Akademie Heiligenfeld in Bad Kissingen teilgenommen. An den vier Kongresstagen diskutierten sie mit über 60 Referenten darüber, wie in Anbetracht der vielfältigen und steigenden Belastungen ein gesundes Leben gelingen kann.

Eröffnet wurde der Kongress von Pater Anselm Grün. Der Benediktinermönch vom Kloster Münsterschwarzach sprach zum Titel „Trau der Kraft“ über Lebenskrisen und wie man sie überwinden kann.

Eine Krise sei immer auch eine Chance, uns zu wandeln. Unser Umgang damit hänge entscheidend von unserer Deutung der Krise ab“, so Grün. „Wir können davor fliehen, indem wir z. B. die Schuld bei anderen suchen. Oder wir fangen an zu betrauern, dass das Leben, so wie wir es bisher geführt haben, nicht mehr trägt und gehen durch den Schmerz. Ein Weg aus der Krise führe aber immer durch die Akzeptanz, dass das Bild, das man von seinem Leben hat, nicht mehr real ist, so Grün. Nur wenn man sich die Zeit gibt, durch die Trauer und den Schmerz hindurch zu gehen, erhalte man die Chance, sein Leben zu wandeln.

Dr. Joachim Galuska sprach in seinem Vortrag über die Ursachen von Burnout und Resilienz als mögliche Antwort darauf. „Resilienz heißt so viel wie Widerstandsfähigkeit, z. B. gegenüber Lebenskrisen, Krankheiten, schweren Problemlagen, aber auch gegenüber Belastungen im Arbeitsleben. Es ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und soziale Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen“, erklärte Galuska. Würden wir die persönliche Resilienz auf Unternehmen ausweiten, so entstünde ein neues Potential im Umgang mit widrigen Situationen im Leben. „Resiliente Unternehmen erhalten somit einen Wettbewerbsvorteil im Markt“, so Galuska weiter.