Seelisch schützen

Was Ihrer Seele jetzt gut tut – Tipps für Ihre seelische Gesundheit in der Corona-Zeit

Die Informationsflut der Medien zum Thema Corona reißt nicht ab und das Bilden einer eigenen Meinung fällt einigen Menschen schwer. Lockdown, Quarantäne und Kurzarbeit führen dazu, die physischen Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren und uns mit uns selbst zu beschäftigen. Ohne Nähe, Beziehung, Bindung und Kontakt in einer unsicheren Zeit leidet die Seele. Deshalb finden Sie hier unsere Tipps für Ihre seelische Gesundheit, gerade jetzt in der Corona-Zeit:

  1. Schränken Sie Ihre Mediennutzung ein. Konzentrieren Sie sich auf Fakten und wählen Sie wenige und verlässliche Quellen für Ihre Meinungsbildung aus. Schalten Sie Ihre Push-Nachrichten aus und legen Sie eine bewusste Pause von Corona-Nachrichten und falls möglich auch anderen Informationen ein.
  2. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Lebensbereich. Unterscheiden Sie dabei zwischen Interessens- und Einflussbereich. Gedanken wie „was wäre wenn…?“, gilt es zu minimieren. Nehmen Sie sich bewusst einmal am Tag Zeit zum Jammern und Klagen, aber nur fünf Minuten. Akzeptieren Sie, was Sie nicht ändern können. Die andere Zeit wenden Sie sich dem zu, was sie direkt beeinflussen und gestalten können.
  3. Halten Sie sich gesund. Routinen und Rituale geben dabei Halt. Essen Sie gesund, schlafen Sie genug, bewegen Sie sich an der frischen Luft und wenn es nur ein Spaziergang ist. Strukturieren Sie Ihren Tag. Versuchen Sie eine neue Normalität in Ihr Leben zu bringen.
  4. Denken Sie positiv. Versuchen Sie sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren. Lesen sie schöne, leichte und freudvolle Texte. Trainieren Sie Ihre emotionale Intelligenz, Selbstfürsorge und Ihre Achtsamkeit.
  5. Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und erkennen Sie sie an. Vielleicht hilft es Ihnen, die Gefühle niederzuschreiben, schreiben Sie sich frei. Schreiben ermöglicht die Meta-Perspektive auf die Emotionen. Auch andere künstlerische Betätigungen wie Musik machen, Tanzen, Basteln, Malen und vieles mehr können Ihre Gefühle zum Ausdruck bringen.
  6. Social Support statt Social Distancing. Halten Sie Kontakt und unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld. Anderen zu helfen und mit jemandem Kontakt aufzunehmen, der sich vielleicht alleine fühlt oder sorgt, hilft sowohl dem, der unterstützt wird wie auch dem Unterstützenden. Pflegen Sie Beziehungen zu liebevollen Menschen.
  7. Holen Sie sich professionelle Unterstützung. Wenn Sie sich stark emotional und körperlich erschöpft fühlen und Sie keinen Ausweg wissen, nehmen Sie Kontakt zu Beratungsstellen, der Telefonseelsorge sowie Selbsthilfegruppen auf. Das Leben ist es wert, geliebt zu werden, vielleicht haben Sie das für sich nur aus den Augen verloren.

Gerade in der jetzigen Zeit, hilft es, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Tun Sie sich etwas Gutes und reflektieren Sie Ihre Gedanken in einem Online-Seminar. Bilden Sie sich bequem von zu Hause aus weiter und genießen Sie die Zeit für sich selbst, mit den anderen Teilnehmer*innen und unseren professionellen Referent*innen. Alle Informationen finden Sie hier. 

Auch Dr. Joachim Galuska, Gründer der Heiligenfeld Kliniken und Mediziner, hat ein Interview über die Gefahr eines „Corona Burn-Outs“ geführt. Zum Artikel gelangen Sie hier.

 

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Quellen:
Piktogramme: https://de.freepik.com/
Text: Anita Schmitt