9 Sep 2019

Open Space beim Symposium „Lebendige Hochsensibilität“ 2019

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Akademie Heiligenfeld am vergangenen Wochenende ein Symposium zum Thema Hochsensibilität. Die Leitung übernahm wieder die Chefärztin der Parkklinik, Doctor medic. U.M.F. Cluj-Napoca Cristina Pohribneac. Ziel war es, den 200 Besuchern mit Hilfe von Vorträgen, Workshops und Raum für Austausch, Impulse für ein glückliches Leben mit der Hochsensibilität zu geben.

Am Freitagabend hatten die Teilnehmer auch erstmals die Wahl zwischen einem Konzert mit John Abdelsayed oder einer Großgruppenmoderation, auch genannt „Open Space“. Charakteristisch für diese Methode ist die inhaltliche Offenheit. Das bedeutet, dass die Teilnehmer eigene Themen in das Plenum eingeben durften und dazu dann eine Arbeitsgruppe gestalten konnten. Im Mittelpunkt stand der Austausch auf Augenhöhe, Wertschätzung und Achtsamkeit. Moderiert wurde der Open Space von der Leiterin der Akademie Heiligenfeld, Anita Schmitt.

Folgende Themen wurden von den Teilnehmern ausgesucht:

  • Vernetzung hochsensibler Persönlichkeiten / Vernetzung von Therapeuten
  • Hochsensibilität und Partnerschaft/Liebe
  • Hochsensibilität und Trauma
  • Hochsensibilität erklären

Nach dem Austausch in kleinen Gruppen wurde die Gruppe und deren Ergebnisse kurz präsentiert.

Das Open Space zeichnet sich durch das Handeln und das sofortige Ins-Tun-Kommen aus. Direkt aus der Gruppe Vernetzung entstand für den nächsten Tag eine Liste, in der sich die Teilnehmer des Symposiums freiwillig eintragen konnten. Diese kann dann an die dort registrierten Teilnehmer versendet werden. Zudem entstanden Karten für die Stehtische mit Postleitzahlen, um sich vor Ort am Symposium direkt regional zu vernetzen. Einige Teilnehmer erstellten die Materialien zusammen mit Anita Schmitt noch in der Nacht, um diese am nächsten Morgen direkt beim Symposium einzusetzen.

Zudem wurde in der Gruppe Vernetzung ein erneutes zweitägiges Fachsymposium für das Jahr 2020 sowie ein bis drei Seminare zu spezifischen Themen deutschlandweit angeregt. Einige Teilnehmer des Open Space boten sich für die Raumsuche und als Dozenten an.

Die knapp 40 Teilnehmer waren sich einig, dass das Open Space eine wundervolle Möglichkeit war, um sich auszutauschen und waren stolz auf die Vielzahl von konkreten Maßnahmen, die erarbeitet wurden.