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Kreative Beschäftigung ist Gesundheitsvorsorge

Wer sich kreativ beschäftigt, tut etwa für seine Gesundheit, zeigt eine umfassende Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ja, kreative Beschäftigung ist Gesundheitsvorsorge. Gerade jetzt, wenn viele Menschen durch Ausgangsbeschränkung viel Zeit zu Hause und oftmals alleine verbringen, kann kreative Beschäftigung Gesundheitsvorsorge für Körper, Geist und Seele sein.

Laut der Studie (What ist the evidence of the role of the arts in improving health and well-beeing?) schützen künstlerische oder kreative Beschäftigung vor Erkrankungen. Dabei wurde auch der passive Genuss betrachtet und nicht nur die aktive Teilhabe.

Folgende kreative Beschäftigungen wurden wissenschaftlich betrachtet:

  • Darstellende Künste wie musizieren, tanzen, singen, schauspielern
  • passive Kulturerlebnisse wie Museen, Kunstausstellungen und Galerien besuchen, ins Konzert oder das Theater gehen
  • Visuelle Künste wie basten, handwerken, malen, fotografieren oder Arbeiten mit Materialien wie Textil
  • Literatur wie lesen, schreiben oder auch vorgelesen bekommen
  • digitale Künste wie Design und Animationen

Kreative Beschäftigung wirken durch die Einbeziehung der Vorstellungskraft, Einbeziehen aller Sinne, dem Entstehen von Emotionen und der kognitiven Stimulation. Je nach Art der künstlerischen Tätigkeit fördert sie zudem durch die soziale Interaktion und körperlicher Aktivität die Gesundheit.

Kreative Beschäftigung hat somit auf verschiedene Bereiche Auswirkungen:

  • Psychologisch, z. B. gesteigerte Selbstwirksamkeit, Bewältigung und Regulierung von Emotionen
  • Physiologisch, z. B. geringere Stresshormonreaktion, verbesserte Immunfunktion und höherer kardioväskulärer Reaktivität
  • Sozial, z. B. Verringerung der Beweglichkeit und Isolation und Verbesserung des sozialen Verhaltens
  • Verhalten, z. B. durch Übernahme gesünderer Verhaltensweisen oder Kompetenzentwicklung

Die Studie basiert auf eine Vielzahl von Studien und untersuchte unterschiedliche Methoden. Das Ergebnis war, dass kreative Beschäftigung sich positive auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt. Es wurde sowohl die Prävention und Förderung der Gesundheit betrachtet als auch die Therapie bzw. Behandlung von Krankheiten. So unterstützt zum Beispiel kreative Beschäftigung die Entwicklung des Kindes oder gesundheitsförderliches Verhalten. Krankheiten werden vorgebeugt. Eindeutig bewiesen ist, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen durch kreative Beschäftigung Heilung erfahren oder ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase Freude und Dankbarkeit erfahren.

Kreative Beschäftigung für zu Hause

Anita Schmitt, Leiterin der Akademie Heiligenfeld, hat auf ihrem Blog einige Tipps für Sie. Unter dem Titel „Was tun, wenn nichts zu tun ist“  gibt sie ein zehn Tipps vom Schreiben, Beobachten, Basteln, etc.

Zudem gibt Sie auf Ihrer Internetseite Anleitung für:

Wollten Sie schon immer einmal wissen, was Pouring ist? Auch das erfahren Sie dort.
Probieren Sie sich aus , bleiben Sie kreativ und lebensfroh.