Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Datum/Zeit
Termin: 05.03.21 - 27.06.21
Uhrzeit: 17:45 - 12:30

Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Interview mit Cristina Pohribneac zur Hochsensibilität Fortbildung 2021  
Was sagen die Teilnehmer?
"Die Ausbildung [...] habe ich als überaus bereichernd erlebt. Sie ist theoretisch fundiert und beinhaltet wertvolle umfassende praktische Übungen sowie Selbsterfahrungsanteile. Die DozentInnen sind inspirierend, begeisternd, warmherzig und fachlich hochgradig kompetent. Eine Fortbildung, die mich persönlich und beruflich sehr geprägt hat und die ich nicht missen möchte. Ich kann sie uneingeschränkt weiter empfehlen und fühle mich durch jedes der fünf Module reich beschenkt, grade auch durch die Einbindung der Bedeutung der Spiritualität für hochsensible Menschen." - Michaela Fritz   "Ich habe mich durch die Kursleitung und die Gruppe gut aufgehoben gefühlt und kann jetzt nach Ende der Ausbildung wirklich spüren, was in dieser Zeit alles bei mir gewachsen ist, und jetzt die Ernte einfahren. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit." - Teilnehmerin "Was diese Ausbildung für mich so kostbar macht, sind die zahlreichen Impulse, durch die ich mein eigenes HSP-Sein und mein Selbstverständnis als psychologische Psychotherapeutin in der Arbeit mit hochsensiblen Menschen als ein Ganzes erfahren und erleben kann. Dr. Cristina Pohribneac vermittelt in einer sehr gelungenen Mischung aus Theorie und paktischem Erleben ein facettenreiches Wissen zum Thema Hochsensibilität. Ihre humorvolle und warmherzige Art machen diese `Lernzeit´ zu einer sehr lebendigen und bereichernden Lebenszeit für mich." - Teilnehmerin

Eine Fortbildung für Psychotherapeut*innen, die Menschen mit einer feinen Wahrnehmung in der Praxis begleiten.


Immer mehr Patient*innen kommen mit Fragen nach deren Hochsensibilität (HS) in die psychotherapeutischen Praxen und suchen spezialisierte Begleitung. Die intensive wissenschaftliche Forschung in den letzten 20 Jahren hat die HS als einen Wesenszug (keine Störung oder Erkrankung) definieren können. Laut Dr. Elaine Aron, die Gründerin des HS-Konzept, sind 20 % der Menschen hochsensibel. Diese Menschen haben eine erhöhte und verfeinerte Sinnesempfindsamkeit und eine hervorragende Empathie und Intuition. Dank
diesen Qualitäten sind sie in der Lage, Situationen blitzschnell zu erfassen und kreative Lösungen dafür zu finden. Sie fühlen, was die anderen Menschen fühlen und brauchen und geben das gerne. Aus diesem Grund sind sie die Champions der emotionalen und sozialen Intelligenz- was bis jetzt in unserer Gesellschaft viel zu wenig verstanden und wertgeschätzt wird. Sie bringen Menschlichkeit in unsere Beziehungen, in die Familie und in Teams.
Diese Gaben zeigen sich oft schon in der Kindheit, werden jedoch meistens falsch verstanden. So entwickeln die HS Menschen oft ein unbewusstes Selbstbild wie von „ich bin anders, ich bin nicht in Ordnung, ich gehöre nicht dazu“, was sie durch erhöhte Leistung versuchen zu kompensieren. Die Reizschwelle liegt tiefer und es können schneller Reizüberflutungen entstehen, wenn nicht genug Zeit und innere Bereitschaft für die Verarbeitung und Integration der Informationen zur Verfügung steht. Einige HS Menschen entwickeln sensorische Verarbeitungsprobleme und „verbrennen innerlich“, was zur Entwicklung von psychosomatischen Krankheiten führen kann: Burnout, Depressionen, Angst und Panik-Störungen, Süchte, Somatoforme Störungen, Reaktualisierung früherer Traumen. Diese Menschen berichten in der Praxis von schneller Reizüberflutung, verlieren sich in der Unterstützung anderer, leiden mit andern mit, können sich schlecht abgrenzen und für sich stehen und sorgen.
In dieser Ausbildung werden Sie Inhalte lernen und durch Selbsterfahrung üben, die Ihren Patient*innen helfen werden, sich selbst besser zu verstehen, das eigene „anders sein“ zu akzeptieren und Fertigkeiten erlernen, um mit den eigenen „Schwachpunkten“ besser umzugehen, sich besser abgrenzen, zu zentrieren und bei sich zu bleiben. Die Inhalte der Module bauen aufeinander auf und gestalten ein praxisorientiertes, therapeutisches Handbuch. Damit Sie Ihre feinfühligen und querdenkenden Patient*innen abholen und
begleiten können, müssen Sie sich Kompetenzen aneignen, diesen Menschen einen offenen und wertfreien Raum aufzuhalten (Wir-Raum). Dort wagen sie – vielleicht tiefer als bisher – forschend und spielerisch ihr Selbst zu entdecken. Als Therapeut*innen begleiten Sie, wie innere Reiseführer, durch diese Räume, laden ein und schärfen den inneren Blick. Aus diesem Wir-Raum gestalten Sie gemeinsam den nachhaltigsten therapeutischen Pfad.

Modul I:  Was ist Hochsensibilität?
•      Persönlichkeit der hochsensiblen Person
•      Hochsensible Personen und ihre Körper, Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen
•      Stärken und Schwächen (Stress/ Resilienzverhalten bei hochsensiblen Personen)
•      Verarbeitungsprobleme/ Psychopathologie
•      Die HS beleuchtet aus der tibetischen Medizin Perspektive 
•      Von der Überforderung in die Kraft und bessere Abgrenzung
•      Praktische Übungen: Schulung der Wahrnehmung, Filtrieren von Reizen, Erdung

Modul 2: Die Biografie der Hochsensibilität verstehen und transformieren
Charakteristika der Kindheit: Überforderung durch Reizüberflutung, Einsamkeit, Verletzungen, Selbstwertminderung, Schüchternheit, etc. verstehen
Therapeutische Methoden, um Schatten zu transformieren und zu integrieren
Die hochsensible Person und ihre Beziehungen 
Achtsamkeitstraining

Modul 3: Die Hochsensibilität und seine/ihre Arbeit
Ressourcen erkennen und einsetzen
Stressmanagement
Wie bringt der Hochsensible sein Potenzial optimal in seine Arbeit ein?
Stabilisierung und Stärkung des Gehirns durch Micronährstoffe
Empathie versus Mitleid oder Mitgefühl, Mitgefühl-Training

Zusätzliche Ausbildungselemente:
Peergruppen, Trainingselemente für Selbststudium, Supervision

Zielgruppe: Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen, Psycholog*innen und andere therapeutische Berufsgruppen mit gesetzlicher Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie. Die ersten 3 Module sind auch für Coaches und Berater*innen geeignet.

Fortbildungsstruktur:
Freitag 17:45 Uhr bis Sonntag 12:30 Uhr, Samstagabend frei.
Die Ersten 3 Modulen können zusammen gebucht werden, ohne Zertifizierung.

Voraussetzung zur Zertifizierung:
Teilnahme an allen Modulen, 5 schriftliche Fälle (Therapie der hochsensiblen Menschen die psychosomatisch erkrankt sind)

Anerkennung:
18 Fortbildungspunkte je Modul wurden von der Pychotherapeutenkammer Bayern anerkannt.

Termine:
Modul 1: 05.03.21 - 07.03.21
Modul 2: 30.04.21 - 02.05.21
Modul 3: 25.06.21 - 27.06.21

Buchen Sie direkt Modul 4 + 5 um die Zertifizierung zu erlangen.
Modul 4: 17.09.21 - 19.09.21
Modul 5: 12.11.21 - 14.11.21


Preis:
– 1140 € Kurs + 210 € Tagungspauschale = 1.350,00 EUR.


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Referenten:

Foto Cristina Pohribneac

Cristina Pohribneac

Details

Veranstaltungsort
Akademie Heiligenfeld

Kategorien

  • MEDIZINISCHE-Akademie
  • Psychotherapie / Psychosomatik