• 0971 84-4600

Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Datum/Zeit
Termin: 05.03.21 - 27.06.21
Uhrzeit: 17:45 - 12:30

Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Hochsensibilität Fortbildung 2021 - Modul 1 - 3

Eine Fortbildung für Psychotherapeuten, die Menschen mit einer feinen Wahrnehmung in der Praxis begleiten.

Immer mehr Patienten kommen mit Fragen nach deren Hochsensibilität (HS) in den psychotherapeutischen Praxen und suchen spezialisierte Begleitung. Die intensive wissenschaftliche Forschung in den letzten 20 Jahren hat die HS als einen Wesenszug (keine Störung oder Erkrankung) definieren können. Laut Dr. Elaine Aron, die Gründerin des HS-Konzept, sind 20 % der Menschen Hochsensibel. Diese Menschen haben eine erhöhte und verfeinerte Sinnesempfindsamkeit und eine hervorragende Empathie und Intuition. Dank diesen Qualitäten sie sind in der Lage, Situationen blitzschnell zu erfassen und kreative Lösungen dafür zu finden. Sie fühlen was die anderen Menschen fühlen und brauchen und geben das gerne. Aus diesem Grund sind sie die Champions der emotionalen und sozialen Intelligenz- was bis jetzt in unserer Gesellschaft viel zu wenig verstanden und Wertgeschätzt wird. Sie bringen Menschlichkeit in unseren Beziehungen, in der Familie und in Teams.

Diese Gaben zeigen sich oft schon in der Kindheit, werden jedoch meistens falsch verstanden. So entwickeln die HS Menschen oft ein unbewusstes Selbstbild wie von "ich bin anders, ich bin nicht in Ordnung, ich gehöre nicht dazu" was sie durch erhöhte Leistung versuchen zu kompensieren. Die Reizschwelle liegt tiefer und es können schneller Reizüberflutungen entstehen, wenn nicht genug Zeit und innere Bereitschaft für die Verarbeitung und Integration der Informationen zur Verfügung steht. Einige HS Menschen entwickeln sensorische Verarbeitungsprobleme und "verbrennen innerlich", was zur Entwicklung von psychosomatischen Krankheiten führen kann: Burn-out, Depressionen, Angst und Panik-Störungen, Süchte, Somatoforme Störungen, Reaktualisierung früherer Traumen. Diese Menschen berichten in der Praxis von schneller Reizüberflutung, verlieren sich in der Unterstützung anderer, leiden mit andern mit, können sich schlecht abgrenzen und für sich stehen und sorgen.

In diese Ausbildung werden wir Inhalte lernen und durch Selbsterfahrung üben, die unseren Patienten helfen werden sich selbst besser zu verstehen, das eigene "anders sein" zu akzeptieren und Fertigkeiten um mit den eigenen "Schwachpunkten" besser umzugehen, sich besser abgrenzen, zentrieren und bei sich zu bleiben lernen.
Die Inhalte der Module bauen aufeinander auf und gestalten ein praxisorientiertes therapeutisches Handbuch. Damit wir unsere feinfühligen und Querdenkenden Patienten abholen und begleiten können, müssen wir uns Kompetenzen aneignen, diesen Menschen einen offenen und wertfreien Raum aufzuhalten (Wir-Raum). Dort wagen sie-vielleicht tiefer als bisher-forschend und spielerisch ihr Selbst zu entdecken. Als Therapeuten begleiten wir wie innere Reiseführer durch diese Räume, laden ein, schärfen den inneren Blick. Aus diesem Wir-Raum gestalten wir gemeinsam den nachhaltigsten therapeutischen Pfad.

Modul I:  Was ist Hochsensibilität?
Persönlichkeit der hochsensiblen Person
Hochsensible Personen und ihre Körper, Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen
Stärken und Schwächen (Stress/ Resilienzverhalten bei hochsensiblen Personen)
Verarbeitungsprobleme/ Psychopathologie
Die HS beleuchtet aus der tibetischen Medizin Perspektive 
Von der Überforderung in die Kraft und bessere Abgrenzung
Praktische Übungen: Schulung der Wahrnehmung, Filtrieren von Reizen, Erdung 

Modul 2: Die Biografie der Hochsensibilität verstehen und transformieren
Charakteristika der Kindheit: Überforderung durch Reizüberflutung, Einsamkeit, Verletzungen, Selbstwertminderung, Schüchternheit, etc. verstehen
Therapeutische Methoden, um Schatten zu transformieren und zu integrieren
Die hochsensible Person und ihre Beziehungen 
Achtsamkeitstraining

Modul 3: Die Hochsensibilität und seine/ihre Arbeit
Ressourcen erkennen und einsetzen
Stressmanagement
Wie bringt der Hochsensible sein Potenzial optimal in seine Arbeit ein?
Stabilisierung und Stärkung des Gehirns durch Micronährstoffe
Empathie versus Mitleid oder Mitgefühl, Mitgefühl-Training

Zusätzliche Ausbildungselemente:
Peergruppen, Trainingselemente für Selbststudium, Supervision

Zielgruppe:
Psychotherapeuten, Ärzte, Psychologen und andere therapeutische Berufsgruppen mit gesetzlicher Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie. Die Ersten 3 Module sind auch für Coaches und Berater geeignet.

Fortbildungsstruktur:

  • Freitag 17:45 Uhr bis Sonntag 12:30 Uhr, Samstagabend frei.
  • Die Ersten 3 Modulen können zusammen gebucht werden, ohne Zertifizierung.

Voraussetzung zur Zertifizierung:
Teilnahme an allen Modulen, 5 schriftliche Fälle (Therapie der hochsensiblen Menschen die psychosomatisch erkrankt sind)

Buchen Sie direkt Modul 4 + 5 um die Zertifizierung zu erlangen.
Modul 4: 17.09.21 - 19.09.21
Modul 5: 12.11.21 - 14.11.21

Anerkennung:
Fortbildungspunkte werden bei der Psychotherapeutenkammer Bayern beantragt. (ca. 16 Punkte pro Modul)

Termine:
Modul 1: 05.03.21 - 07.03.21
Modul 2: 30.04.21 - 02.05.21

Modul 3: 25.06.21 - 27.06.21

Kursgebühr: 
Fortbildungsgebühr: 1140,- €
zzgl. Tagungspauschale: 210,- € 
(35,- € Tagungspauschale pro Tag. Diese beinhaltet, zwei Kaffeepausen, Tagungsgetränke, das Mittagessen und Abendessen während dem Seminar sowie die Raumbereitstellung.

Preis:
– 1140 € Seminargebühr zzgl. 210 € Tagungspauschale 1.350,00 EUR inkl. 19% MwSt.


Jetzt buchen

Referenten:

Foto Cristina Pohribneac

Cristina Pohribneac

Details

Veranstaltungsort
Akademie Heiligenfeld

Kategorien

  • MEDIZINISCHE-Akademie
  • Psychotherapie / Psychosomatik