Symposium "Spiritualität, Liebe und Psychotherapie - was heilt?"

Symposium "Spiritualität, Liebe und Psychotherapie - was heilt?"

Datum/Zeit
Termin: 07.07.23 - 08.07.23
Uhrzeit: 09:00 - 16:00

Symposium

Symposium "Spiritualität, Liebe und Psychotherapie - was heilt?"

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Spiritualität, Liebe und Psychotherapie – was heilt?

Nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Pandemie leiden immer mehr Menschen an psychosomatischen Erkrankungen. Sowohl Psychotherapie als auch die Liebe und die Spiritualität tragen zur Befreiung und Erneuerung des Menschen bei, aber was heilt?

Besonders die (Ver)Bindung und die menschliche Wärme scheinen von Bedeutung. Aber auch Wahrhaftigkeit, Vertrauen, Präsenz und Transzendenz tragen zum inneren Frieden und einer ganzheitlichen Heilung bei.

In Vorträgen, Dialogen, Meditationen und Workshops wenden wir uns der Integration der spirituellen Dimension und liebevollen Haltung im Heilungsprozessen seelischer und somatischer Störungen zu. Dabei werden wir uns in Vorträgen, Dialogen, Workshops und Mediationen die Fragen stellen:

Was gibt uns Orientierung und Halt in Zeiten der Krisen und des Wandels?
Was verbindet uns und was ist das WIR im innen und außen?
Wie komme ich aus der Trennung in die Verbundenheit?
Was bedeutet es in der Psychotherapie das Leben zu lieben?

Sowohl die Forschungsergebnisse als auch die Umsetzung im praktischen Alltag kommen dabei nicht zu kurz. Wir laden Sie ein zu einem besonderen Tagungserlebnis.

Nelly Orlandini-Hagenhoff
Chefärztin der Heiligenfeld Klinik Bad Wörishofen

Ablauf: 
V=Vortrag; W=Workshop

Donnerstag, 06.07.2023
16:00 Uhr: Check-In Pre-Meditation

17:15 Uhr: Meditation im Park
Referentin: Hakima Gote

18:00 Uhr: Ende

Hier kommen Sie zur Anmeldung zur Pre-Meditation!

Freitag, 07.07.2023
08:30 Uhr: Ausgabe der Tagungsunterlagen

09:30 Uhr: Stille und Achtsamkeit
Referentin: Petra Mann

10:30 Uhr: Begrüßung

10:45 Uhr V1: „Verbundenheit und All-Eins –Sein“
Referentin: Nelly Orlandini-Hagenhoff

11:45 Uhr: Pause

12:00 Uhr V2: „Spiritualität und psychische Gesundheit -  personale und transpersonale Faktoren in der Psychosomatik"
Referent: Professor Thilo Hinterberger

13:00 Uhr: Mittagspause

14:30 Uhr: W1: „Innere Anbindung- zurück zur Quelle“
Referentin: Lara Pietzko

W2: „In Liebe erkennen, was ist“
Referentin: Petra Mann

W3: „Wie wir im Tanz heilen - Im Tanz sich selbst und dem Göttlichen begegnen"
Referentin: Helga Köhler

W4: „Grenzenlos verbunden"
Referent: Dr. Mathias Kirchgäßner

W5: „Was kann mich tragen, wenn mich nichts mehr trägt?“
Referentin: Susanne Dehring

16:30 Uhr: Kaffeepause

17:00 Uhr: Bewegte Pause
Referentin: Hakima Gote

19:00 Uhr:  Abendprogramm
Künstler: John Abdelsayed

21:00 Uhr: Ende

Samstag, 08.07.2023
08:30 Uhr: Meditation
Referentin: Susanne Dehring

09:00 Uhr: V3: „Ohnmacht, Tod und Heilung“
Referent: Klaus Buch

10:00 Uhr: Kaffeepause

10:30 Uhr: V4: „Was hat Spiritualität mit Alltag zu tun?“
Referentin: Hakima Gote

11:30Uhr: Vernetzung
Referentin: Anita Schmitt

12:00 Uhr: Mittagspause

13:00 Uhr: W6: „Die Quelle des achtsamen Glücks in sich selbst finden“
Referentin: Cristina Pohribneac

W7: „Mantra-Singen"
Referent: Manuel Wirth

W8: „Vom Herzen aus malen und schenken“
 Referent: Christian Horras

W9: „Vertiefung zum Vortrag: Ohnmacht, Tod und Heilung“
Referent: Klaus Buch

W10: „Alltag als Übung - Übung als Freude"
Referentin: Hakima Gote

15:00 Uhr: Kaffeepause

15:30 Uhr: Abschlussritual
Referentin: Nelly Orlandini-Hagenhoff

16:00 Uhr: Ende

Ausschreibungstexte:

V1: "Verbundenheit und All-Eins Sein" - Nelly Orlandini-Hagenhoff:
Wir haben vergessen, in Verbundenheit zu leben. Stattdessen leben wir Distanz, Trennung und bekämpfen andere und somit auch uns selbst. Dabei sind wir eine große Seelenfamilie, viele Seelensplitter einer großen Seele. Es geht um das All-Eins-Sein statt Allein-Sein und dies bedarf die Vollständigkeit und Fülle wahrzunehmen, uns ganz und gegenwärtig zu zeigen und die Vielseitigkeit als universales Wesen zu leben. In ihrem Vortrag zeigt Nelly Orlandini-Hagenhoff die Herausforderungen von Verbundenheit in verschiedenen Kulturen sowie Lösungen in der Transpersonalen Psychotherapie auf. Sie gibt Antworten auf die Frage „Was kann uns helfen die Einheit zu leben?".

V2: "Spiritualität und psychische Gesundheit -  personale und transpersonale Faktoren in der Psychosomatik" - Professor Dr. Thilo Hinterberger:
Trägt Spiritualität zur Gesundung und Prävention bei? Intuitiv würden dies viele bejahen. Doch die Spiritualität hat viele Facetten. Anhand der Ergebnisse von Fragebögen, die in der psychosomatischen Behandlung eingesetzt werden, lassen sich viele Zusammenhänge aufschlüsseln, die teils zu überraschenden Erkenntnissen führen. Zusammen mit Konzepten aus der Bewusstseinsforschung kann somit ein plausibles Bild zur Rolle der Spiritualität für die psychosomatische Gesundheit und therapeutische Behandlung entworfen werden. Im Vortrag zeigt Prof. Dr. Thilo Hinterberger einen Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse. 

V3: "Ohnmacht, Tod und Heilung" - Klaus Buch:
Eine wesentliche Erfahrung in Zusammenhang mit Gewalt ist Ohnmacht, Erstarrung und Seelentod. Gleichzeitig spiegelt der Tod die Begrenztheit und Verletzlichkeit des eigenen Lebens wider. Der tibetische Buddhismus beschreibt differenziert acht Phasen bzw. Stufen des Sterbens, die sich teilweise bei dissoziativer Erstarrung wiederfinden. Letztendlich geht es um das klare Licht des Todes oder das ungeschaffene Licht der Gnade. Die Erfahrung von diesen Zusammenhängen unterstützt eine liebevolle Präsenz im Leben und in der Therapie.

V4: "Was hat Spiritualität mit Alltag zu tun?" - Hakima Gote:
Sie sind Mitschöpferin und Mitschöpfer des Lebens. In der Tiefe Ihres Wesens ruht die Klarheit. Gelebte Spiritualität zeigt sich in der Fähigkeit, aus der inneren Wahrhaftigkeit heraus das Leben zu gestalten. Wie verweben Sie Spiritualität und Alltag und finden eine Balance zwischen spirituellem und alltäglichem Leben? Was bedeutet spirituelle Anbindung in der Arbeit als Psychotherapeutin und Psychotherapeut? In dem Vortrag wird der Zusammenhang zwischen Spiritualität und Alltag erforscht.

W1: "Innere Anbindung- zurück zur Quelle" - Lara Pietzko:
Schneller als uns lieb ist, verlieren wir uns in unserem Alltag, in den äußeren Aktivitäten, Anforderungen und Verpflichtungen. Ähnlich ist es mit den inneren Themen, die uns bewegen. Oftmals suchen wir im Außen nach den Antworten oder nach dem Halt, der uns im Inneren fehlt. Was sind Ihre Wege und Zugänge zu Ihrer inneren Quelle? In dem Workshop nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Seele/ Ihrem Wesenskern/ Ihrer inneren Stimme auf. Welche Methoden haben sich dafür bewährt? Sie lernen zu vertrauen und darauf zu schauen, welchen Hindernisse den Kontakt zu Ihrer inneren Quelle im Wege stehen.  

W2: "In Liebe erkennen, was ist" - Petra Mann:
Lichtvoll, freudig und friedvoll erscheint unser Wesen und dennoch verspüren wir immer wieder feine Trennungsmuster in unserem Erleben. Etwas scheint unser Bewusstsein zu trüben und aus dem Sein zu entführen. Sie begeben sich im Workshop auf eine innere Forschungsreise und untersuchen dieses Erleben. Meditation, Dialog und sanfte Körperarbeit werden Sie dabei unterstützen. Sie werden mit der Erfahrung und der Bewegung innerhalb der allumfassenden Liebe experimentieren. Sie erforschen, was uns daran hindert, im Einklang zu sein und was geschieht, wenn wir uns aus dem Blickwinkel der Liebe dem Leben zuwenden. 

W3: "Wie wir im Tanz heilen - Im Tanz sich selbst und dem Göttlichen begegnen - Helga Köhler:
Der Körper wird im Tanz flexibel und durchlässig, so können Sie alte Überlebensmuster, die Sie einengen, loslassen und so mehr und mehr Ihren Körper als Tempel Ihrer Seele erfahren. Im Tanz wird die Vielfalt des Erlebnispotentials Ihres Körpers angesprochen und kann so das gesamte Spektrum Ihres irdischen Seins aufspannen. Sowohl der Zugang zu Ihrer puren/ animalischen Kraft als auch zu Ihnen als Sprachrohr Gottes ist möglich. Der Tanz des Herzens ist ein Tanz der Verbundenheit und Liebe zu Allem, also tanzen Sie herzhaft.

W4: "Grenzenlos verbunden" - Dr. Mathias Kirchgäßner:
Vor allem durch körperorientierte Methoden erkunden Sie alleine und miteinander Ihre eigenen und zwischenmenschlichen Grenzen sowie Ihren ganz eigenen Platz innerhalb einer Gruppe. Was ermöglicht Ihnen eine vertrauensvolle Verbundenheit in und mit sich selbst sowie mit anderen zu erleben und wie halten Sie sich davon ab? Was ist gut daran?

W5: "Was kann mich tragen, wenn mich nichts mehr trägt?" - Susanne Dehring:
Das vorherrschende Gefühl in Krisensituationen ist Haltlosigkeit. Der Boden, auf dem man vorher stand, trägt nicht mehr. Dieses Thema finden Sie in den verschiedensten Religionen: Die Suche nach dem Tragfähigen für Ihr eigenes Untragbares. Es gibt nicht die Lösung; aber es gibt vielleicht individuelle Antworten und Erfahrungen, die Hilfe bieten. Eingeladen ist jeder, der seine eigenen Fragen leben möchte und ein spirituelles Anliegen hat. Auf diesem Workshop wird es darum gehen, für die eigene spirituelle Praxis Inspirationen zu finden. 

W6: "Die Quelle des achtsamen Glücks in sich selbst finden" - Cristina Pohribneac:
Wir leben in einer Zeit, in der sich Krisen anhäufen. Die ganze Aufmerksamkeit ist darauf fokussiert und innerlich läuft das Nervensystem auf Hochtouren. Manchmal wird alles „zu viel“ und das Innenleben wird auf bloßes „Funktionieren“ reduziert. Um wieder in die Balance zu kommen und entspannt Ihr ganzes Potenzial zu nutzen, braucht es eine gute Verankerung im eigenen Sein. In diesem Workshop werden Sie mit Achtsamkeits-Methoden experimentieren, um zurück in das Hier und Jetzt zu kommen, dadurch die Verbindung zu sich selbst wiederzufinden und Zugang zu der inneren Ich-Kraft und Präsenz zu haben. Das ist das Tor zum wahren Glück. 

W7: "Mantra-Singen" - Manuel Wirth:
Mantren (Mana = Geist, Tram = Schutz, Instrument) sind sich wiederholende Sanskrit-Silben und Klänge, die als heilige und heilende Worte in Indien genutzt werden, um den Geist zu zentrieren. Die Bedeutung wird intuitiv erfasst und spürbar. Sie kreieren gemeinsam einen heilvollen Raum, in dem Freude, Inspiration und eine tiefere Zentrierung im wahren Selbst möglich werden. Erlernt werden Mantren durch Vor- und Nachsingen einfacher wiederkehrender Melodien. Vorkenntnisse oder musikalische Begabung sind nicht notwendig.

W8: "Vom Herzen aus malen und schenken" - Christian Horras:
In diesem Workshop lernen Sie anhand einer kunsttherapeutischen Übung die Heilkraft des kreativen Gestaltens kennen. Zunächst werden Sie sich selbst auf dem Papier mit einem aktuellen Anliegen ausdrücken und die Sinnhaftigkeit des Malens erleben. Danach treten Sie in einen bildnerischen Dialog mit einem anderen Menschen und erfahren, wie liebevolle Begegnung einen heilenden Impuls ermöglicht und sich vermehrt, wenn man sie teilt.

W9: "Vertiefung zum Vortrag: Ohnmacht, Tod und Heilung" - Klaus Buch:
Der Workshop baut auf dem Vortrag auf. Mit Imaginatios-, Begegnungs- und Meditationsübungen wird sich den Bereichen Ohnmacht, Sterben und heilsamer Präsenz angenähert. Sie erarbeiten einen eigenen sicheren Ort in Verbindung zum klaren Licht der Gnade. Zudem vertiefen Sie die Inhalte um die Sterbeprozesse im tibetischen Buddhismus. Der Workshop vermittelt die Seminarinhalte im therapeutischen Kontext.

W10: "Alltag als Übung - Übung als Freude" - Hakima Gote:
Kleine Übungen, die das Erleben des Alltags spannend und freudig werden lassen. Alltag und Übung gehen Hand in Hand und stärken die Selbstwirksamkeit.

Zielgruppe:
Ärzt*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Menschen in therapeutischen Berufen, Coaches, Berater*innen sowie Interessierte.

Fortbildungspunkte:
Es wurden 16 Fortbildungspunkte von der Bayerischen Landesärztekammer genehmigt.

Änderungen vorbehalten.


Preis:
245 € Kurs + 53 € Tagungspauschale = 298,00 EUR.


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Seminarleitung:

Foto Nelly Orlandini-Hagenhoff

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Referenten:

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Veranstaltungsort
Heiligenfeld Kliniken GmbH - Akademie Heiligenfeld

Kategorien

  • KONGRESS, SYMPOSIEN
  • Symposien

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